Es gibt große Unterschiede zwischen dem Onlinepoker und dem klassischen Poker, bei dem man realen Personen gegenüber sitzt.
Einer der deutlichsten Unterschiede ist der, dass man sich beim Onlinepoker nicht gegenüber sitzt und somit nicht die Möglichkeit hat, die Köpersprache und Reaktionen der Mitspieler zu lesen und zu studieren. Im Onlinepoker wird weniger auf die Signale der Körpersprache und Mimik geachtet, sondern mehr auf die Zeit, die gebraucht wird um zu Handeln und die Schnelligkeit der Spielzüge. Es werden gewisse widerkehrende Muster bei den Mitspielern analysiert, genauso wie Statistiken. Onlinepoker ist zwar das gleiche Spiel wie reales Poker aber trotzdem ganz anders.
Ein weniger deutlicher Unterschied ist die Geschwindigkeit der Spielrunden. In realen Kasinos muss der Dealer die Karten mischen und austeilen. Durchschnittlich werden in herkömmlichen Kasinos ungefähr 30 Hände pro Stunde gespielt. In Onlinekasinos gibt es derartige Verzögerungen nicht. Das Mischen und Austeilen der Karten erfolgt unmittelbar. Es fällt zum Beispiel auch das umständliche Zählen der Chips bei einem Split Pot weg. Beim Onlinepoker ist es nicht unüblich, dass zwischen 90 und 100 Hände pro Stunde gespielt werden.
Ein weiterer wichtiger Unterschied liegt darin, dass man beim Onlinepoker deutlich leichter seinen Gewinn steigern kann. In einem realen Kasino schafft man dies nur, indem man seine Einsätze erhöht. In einem Onlinekasino kann man an mehreren Tischen gleichzeitig spielen und auf die Art und Weise mehrmals gleichzeitig gewinnen.
Es großer Vorteil von Onlinekasinos ist außerdem, dass die meisten Onlinepokerseiten Pokerschulen anbieten, die Neulingen die Grundlagen beibringen, genügen Möglichkeiten zum Üben bieten und somit den Lern- bzw. Übungserfolg sehr stark beschleunigen.
Letztendlich sind die Limits beim Onlinepoker deutlich niedriger. In einem normalen Kasino können die Mindesteinsätze locker das 10fache erreichen, was natürlich auch einen Verlust deutlich schmerzhafter macht.

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