Vom “Tellerwäscher” zum Millionär – Chris Moneymaker

März 12th, 2008

Es klingt wie die Geschichte aus einem Märchen. Christopher Brian Moneymaker setzte insgesamt 40,- USD in dem Online-Pokerraum Pokerstars und gewann dort die Zulassung zu dem Pokertournier World Series of Poker 2003. Dieses Tournier gewann der Amateurspieler souverän. Der erste Platz war mit 2.500.000 USD dotiert, die Chris Moneymaker mit nach Hause nehmen durfte. Zuvor hatte der Amateurspieler nicht einmal genug Geld, um sich das Flugticket zum Pokertournier und ein Hotel leisten zu können. Das Geld wurde ihm von seinem Vater Mike und einem Freund namens David Gamble (das ist sein echter Name) gegen eine Gewinnbeteiligung ausgelegt. Zudem behielt Chris Moneymaker nicht die kompletten 2.500.000 USD für sich, sondern spendete 25.000 USD für die Krebsforschung.
Christopher Moneymaker eroberte die World Series of Poker im Sturm. Viele Leute glaubten daran, dass Chris damals unsägliches Glück mit den Karten hatte. Natürlich hatte sein Gewinn auch mit Glück zu tun, allerdings zeigte Chris Moneymaker, dass er in der Lage ist, mit den Großen zu pokern. Chris hatte zuvor erst drei Jahre Poker gespielt, jedoch nie an Live-Pokertournieren teilgenommen. Chris Moneymaker gewann die letzte Runde mit einem Full House und besiegte somit den Profi Sam Farha. Chris Moneymaker studierte an der University of Tennessee Rechnungswesen und war im Zeitpunkt seines Sieges noch als Buchhalter tätig. Danach hing er seinen Job an den Nagel, reist nunmehr durch die Welt und vertreibt Pokerprodukte. Nebenbei spielt er immer noch professionell Poker. Sein Name Chris Moneymaker ist übrigens kein Künstlername, sondern sein echter Name.


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