Die World Series of Poker ist weltweit wohl das bekannteste, das älteste und prestigereichste Pokertournier. Genauso viel Medienrummel wird darum gemacht. Die World Series of Poker findet einmal jährlich in Las Vegas statt. Das erste Mal wurde das Tournier im Jahre 1970 durchgeführt. Benny Binion lud damals sechs der bekanntesten und besten Pokerspieler in das Horseshoe Kasino ein. Zunächst fand die World Series of Poker nicht viel Anklang. Es dauerte einige Jahre bevor die Teilnehmerzahl wuchs. Im Jahre 1982 nahmen 52 Pokerspieler an dem Tournier teil. Anfang der 80er wurden dann die ersten Maßnahmen ergriffen, um die World Series of Poker populärer zu machen. Es wurden verschiedene unabhängige Tourniere ins Leben gerufen, durch die Pokerspieler die Zulassung zur World Series of Poker gewinnen konnten, entweder vollständig oder zu einem reduzierten Startgeld. Aus diesem Grund gab es 1987 bereits über 2.100 Teilnehmer. Im Jahr 2006 wurde die bislang größte Teilnehmerzahl registriert. Es nahmen 8.773 Spieler teil.
Seit dem Jahr 2007 besteht die World Series of Poker insgesamt aus 55 Ereignissen bzw. Tournieren. Der Gewinner eines jeden Tourniers gewinnt ein World Series of Poker-Armband und den ausgeschriebenen Preis, der anhand der Teilnehmerzahl ermittelt wird.
Das Haupttournier der World Series of Poker ein ein no-limit Hold´em Tournier. Dieses Tournier zieht jährlich Tausende von Menschen an. Der Gewinner gilt als Weltmeister des Pokers. Chris Moneymaker schrieb 2003 Geschichte, indem er als Amateurspieler dieses Tournier gewann und 2,5 Millionen Dollar mit nach Hause nahm. Er hatte bei einem Onlinepokeranbieter die Zulassung zur World Series of Poker gewonnen. Vor allem in den letzten Jahren stieg die Beliebtheit von Poker immer mehr an. Dies ist nicht zuletzt der Geschichte von Chris Moneymaker und der wachsenden Beliebtheit von Onlinekasinos zu verdanken.

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